Unsere Chancen liegen in der konsequenten Weiterführung der
apotheke-eigenen pharmazeutischen Leistungsfähigkeit für unsere Partner,
die Kliniken und Heime und die darin behandelten Patienten.
Vor dem Hintergrund der sich ändernden Rahmenbedingungen ist ein
Ausbau der fachlichen Beratung und maximale Datentransparenz die Basis
für optimale pharmaökonomische Betreuung.
Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass wir unseren Stellenwert
nicht nur unseren Kliniken und Heimen vermitteln können, sondern auch
den zuständigen Politikern.
Zu erwähnen ist auch die notwendige Kooperation gleichartiger, nicht
im direkten Wettbewerb stehender Apotheken, um der Industrie als
ernstzunehmender Partner entgegentreten zu können.
Aus diesem Grund wollen wir die gemeinsamen Interessen der klinik-
und heimversorgenden Apotheker im BVKA bündeln.
Vor dem Hintergrund des neuen Studienfaches "Klinische Pharmazie"
setzt sich der BVKA dafür ein, dass klinikversorgende Apotheken an
Forschungsprojekten mitwirken, ganz nach dem zukunftsweisenden Vorbild
einiger Klinikapotheken.
Es gilt, allen Beteiligten zu verdeutlichen, dass das Arzneimittel
als besondere Ware einen Spezialisten erfordert. Den Apotheker.
Unsere Ziele
- Die bundesweite Vertretung der Interessen von klinikversorgenden
Apotheken z.B. durch Teilnahme an Gesetzgebungsverfahren.
- Hilfestellung bei speziellen Fragen zur Klinikversorgung.
- Weiterentwicklung der Mitarbeiter-Qualifikation durch
Arbeitskreise zu wichtigen und aktuellen Themen wie z.B.
Sterilherstellung, Klinische Pharmazie oder EDV-Logistik.
- Anstoß zu einer zeitgemäßen Modernisierung der
Versorgungsapotheken, um die gültigen Qualitätsstandards jederzeit
zu gewährleisten und um wettbewerbsfähig zu bleiben.
- Umfassende Kundenberatung.
- Erfahrungsaustausch bei der Festlegung von Normierungen und
Leitlinien sowie die Erarbeitung von Medikationsprofilen.
- Jährliches Symposium mit namhaften Referenten und breitem
Informationsspektrum.
- Regelmäßige Veröffentlichungen in der pharmazeutischen
Fachpresse.
- Beratung bei juristischen und wirtschaftlichen Fragen der
Vertragsgestaltung.
Neue Aufgaben
- Die bundesweite Vertretung der Interessen von heimversorgenden
Apotheken.
- Unterstützung bei der Vertragsgestaltung.
- Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen der
Heimversorgung.
- Bildung von Arbeitskreisen zum themenbezogenen
Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander.
- Nutzung der 20-jährigen Erfahrung in der Krankenhausversorgung
für die Heimversorgung.
- Konzepte für regelmäßige Schulungen von Heimpersonal, Patienten
und Angehörigen zu Arzneimittelsicherheit und Medikation.
- Kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität und der
Arzneimitteltherapie zum Wohle des Patienten.
Themenbereiche der Arbeitskreise
STERILHERSTELLUNG:
- Organisation und Arbeitsweise im Zytostatika-Labor.
- Methoden zur Qualitätssicherungm QMS-System.
- Erfahrungsaustausch zu allen Fragen der Sterilherstellung und
Information über den aktuellen Stand der Qualitätsanforderungen.
- Einarbeitung von Personal und Information zur Laboreinrichtung.
KLINISCHE PHARMAZIE:
- Seminare, Vorträge und Erfahrungsaustausch für Mitglieder zu den
Themen: Optimierung von Arzneimittellisten, Erarbeitung von
Therapiestandards und Leitlinien, Tätigkeit des Apothekers auf
Station.
- Literaturrecherchen und Bewertungskriterien zu Studien.
- Informationen zu neuen Arzneimitteln und Vorträge vor
Pflegekräften in Krankenhäusern und Heimen.
EDV UND LOGISTIK:
- Bewerten von neuen Dienstleistungen.
- Entwickeln von Anforderungsprofilen für neue EDV-Programme.
Vernetzung zwischen Apotheke und Klinik, Serviceleistungen zur
Kostenerfassung.
- Erfahrungsaustausch zu speziellen EDV-Problemen in der Klinik-
und Heimversorgung.