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In der Endzeit
der Reichsstadt
Johann Georg Nusch,
*1625, 1670, war der Sohn des Gottfried Nusch, des jüngsten
Bruders des Bürgermeisters. Dieser Neffe war nach dem Krieg als
Registrator die rechte Hand des Amtsbürgermeisters. Er verehelichte
sich 1654 mit Margareta Vogtmann, Tochter des Wirtes zum Schwarzen Adler.
Der Familie wurden wohl 8 Kinder geboren, wovon aber 6 vor den Eltern
und 2 gleichzeitig mit den Eltern wegstarben.
Daher wurde Johann Ludwig Vogtmann, der Bruder der Frau Nusch, Erbe
des Hauses. Dieser, geboren 1650, verehelichte sich mit Maria Magdalena
Albrecht. - Johann Ludwig Vogtmann starb 1724.
Georg Ludwig Vogtmann, sein Sohn, geboren am 9. Juni 1680, starb 1752.
Er verhelichte sich mit 1703 mit Sophia Margareta Horlacher, die 1769
starb. Aus der Ehe gingen 8 Kinder hervor, aber kein männlicher
Erbe. Ueber die Tätigkeit beider Vogtmann ist nichts Bemerkenswertes
bekannt. Es war die Zeit des wirtschaftlichen und kulturellen Niedergangs,
des Niedergangs der Stadt.
Das unkünstlerische Wappen der Vogtmann zeigt sinnbildlich, daß
jetzt nach dem verheerendem Krieg und den Bedrängnissen zur Zeit
Ludwig XIV. der Kulturstand Rothenburgs immer tiefer absank.
Nachdem mit 1769 die Nachrichten über die Besitzer des Jagstheimerhauses
abbrechen, tritt eine Lücke in der Überlieferung auf.
Gegen Ende des Jahrhunderts erwarb der Kaufmann Hanselmann das Gebäude,
der es als Kaufhaus einrichtete.
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